Innere Haltung als Führungskraft – Manuelas Weg
Innere Haltung als Führungskraft – das klingt abstrakt. Aber für Manuela, 57, Führungskraft aus Würzburg, war es jahrelang ein sehr konkretes Problem: Sie wusste nicht, wie sie in männerdominierten Meetings sie selbst sein konnte, ohne sich dabei zu verbiegen.
Es gibt ein Muster, das fast jede Frau in einer Führungsposition irgendwann kennenlernt. Es hat keinen offiziellen Namen, aber du erkennst es sofort, wenn du es hörst:
Du gehst in ein Meeting. Du hast eine klare Meinung. Und dann passiert es – dieser innere Sekundenbruchteil, in dem du abwägst: Sage ich das jetzt so direkt? Oder klingt das zu hart? Zu emotional? Zu viel?
Du passt dich an. Oder du sagst es doch – und spürst danach, dass es nicht so ankam, wie du wolltest. Oder schlimmer: dass du wieder einmal nicht du selbst warst.
Für viele Frauen ist genau das der Moment, in dem Coaching für Führungsfrauen interessant wird. Nicht weil etwas grundlegend falsch ist – sondern weil die innere Haltung als Führungskraft noch nicht dort ist, wo sie sein könnte.
Heute spricht Manuela offen darüber – was es mit ihr gemacht hat, was den Wandel ausgelöst hat, und warum sie sagt: „Mein Fluchtreflex ist verschwunden."
Innere Haltung als Führungskraft – die Ausgangslage
Vor drei Monaten beschreibt Manuela ihren Alltag mit einem Wort: Grundgenervtheit. Nicht die laute, dramatische Erschöpfung. Sondern die leise, anhaltende – die Art, bei der du morgens aufwachst und schon weißt, dass du heute wieder navigieren musst.
„Ich hatte das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören", sagt sie. „In der männerdominierten Arbeitswelt fragte ich mich oft, ob das, was ich zu sagen habe, überhaupt relevant ist."
Das Dilemma war klassisch – und trotzdem kaum auszusprechen: Sie wollte nicht lauter werden, um gehört zu werden. Nicht härter, um respektiert zu werden. Aber was war die Alternative?
In Meetings kam sie oft mit einer negativen Grundstimmung an. Wenn Formulierungen fielen, die sie störten, reagierte sie – manchmal zu schnell, manchmal zu scharf. Und danach das vertraute Gefühl: Ich hätte das anders machen sollen. Aber wie?
Genau hier setzt Coaching für Führungsfrauen an: nicht bei den Symptomen, sondern bei der inneren Haltung als Führungskraft. Denn die Erschöpfung kommt nicht vom Arbeiten – sie kommt vom Anpassen.
Der erste Wendepunkt – Präsenz als innerer Zustand
Im Coaching war es zunächst etwas scheinbar Kleines, das den ersten Riss in das Muster brachte: die Arbeit an Präsenz – nicht als Technik, sondern als innerer Zustand.
Manuela erinnert sich an den Moment, als ihr klar wurde, dass Souveränität als Führungskraft nicht bedeutet, eine Rolle zu spielen. Sondern anzukommen. Im Raum. In sich selbst.
„Ein Schlüsselmoment war die Arbeit an meiner Präsenz beim Betreten eines Raumes", erzählt sie. „Zuerst war das ein sehr bewusster, geplanter Prozess. Aber als ich merkte, dass ich plötzlich automatisch souverän einen Sitzungssaal betrat und mich dabei wohlfühlte, war das ein tolles Gefühl."
Wer jahrelang gelernt hat, sich beim Betreten eines Raumes innerlich zu wappnen – auf Angriffe zu reagieren, Stimmungen zu lesen, das eigene Auftreten zu kontrollieren – für den ist Ankommen keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein Lernprozess.
Aber es ist lernbar. Genau das ist die Kernarbeit, wenn es darum geht, die innere Haltung als Führungskraft wirklich zu verändern – nicht nur zu trainieren.
Die härteste Phase – Selbstzweifel als Führungskraft überwinden
Drei Monate klingen nach viel Zeit. Und manchmal ist es das. Aber es gibt auch die anderen Momente.
Manuela spricht offen darüber: Es gab Phasen, in denen sie dachte, dass sich nichts wirklich verändert. Momente, in denen das alte Muster zurückkam. Selbstzweifel als Führungskraft überwinden bedeutet nicht, sie zum Schweigen zu bringen – sondern sie einzuordnen.
Was ihr geholfen hat? Nicht Motivation. Nicht Disziplin. Sondern eine andere Art, sich selbst zuzuhören. Die Fähigkeit, Rückschritte nicht als Beweis zu deuten, dass sich nichts ändert – sondern als Teil davon, dass es sich ändert.
Frauen, die heute genau an diesem Punkt stehen, sagt sie: „Hilfe zu suchen ist eine Stärke, keine Schwäche."
Das gilt besonders im Coaching für Führungsfrauen: Der Moment, in dem man aufhört zu kämpfen und anfängt, sich zu verstehen, ist oft der eigentliche Durchbruch. Selbstzweifel als Führungskraft überwinden heißt: sie verlieren ihre Macht, das eigene Handeln zu blockieren.
Der eigentliche Durchbruch – Souveränität als Führungskraft verankern
Im Coaching arbeiten wir mit einer Souveränitätsskala von 0 bis 10. Manuela ist in drei Monaten von Stufe 5 auf Stufe 6–7 gestiegen. Was das konkret bedeutet, lässt sich in einem Satz beschreiben:
Sie muss nicht mehr über jedes Stöckchen springen.
„Wenn heute in Meetings Formulierungen fallen, die ich früher nicht mochte, lasse ich sie oft einfach ins Leere laufen und kehre zur Sachebene zurück", sagt sie. „Ich hinterfrage mich seltener und vertraue darauf, dass meine Entscheidungen Hand und Fuß haben."
Souveränität als Führungskraft, die wirklich verankert ist, passiert einfach. Sie ist keine Technik mehr, die man erinnern muss. Das ist der Unterschied zwischen oberflächlichem Training und echter Veränderung.
Selbstzweifel als Führungskraft überwinden bedeutet hier: weniger innerer Kampf, mehr Grundvertrauen. Nicht als Haltung, die man sich vornimmt – sondern als innerer Zustand, der einfach da ist.
Was ihr Umfeld bemerkt hat
Souveränität als Führungskraft zeigt sich auch nach außen – ob man es will oder nicht.
Manuelas Mitarbeiter sprechen offener mit ihr. Die Meetings sind konstruktiver. Es entsteht schneller ein gemeinsamer Konsens. Auf kollegialer Ebene bemerkt sie, dass durch ihren bewussten Blickkontakt mehr Interaktion zurückkommt.
Nichts davon hat sie erzwungen. Es ist die natürliche Folge davon, dass sie nicht mehr den inneren Kampf kämpft – und damit den Raum hat, wirklich präsent zu sein.
„Standing", sagt Manuela, hat für sie heute nichts mehr mit Lautstärke zu tun. Nicht mit Härte. Sondern damit, wie du wirkst, wenn du ruhig bist.
Was Manuela anderen Führungsfrauen mitgeben möchte
Frauen, die heute da stehen, wo Manuela vor drei Monaten stand, hat sie eine klare Botschaft:
Bleib bei dir. Kopiere niemanden. Werde klar darüber, wo du hinwillst – und wo deine Grenzen sind. Nicht als Zugeständnis an andere. Sondern als Entscheidung für dich selbst.
Und: Warte nicht darauf, dass es irgendwann von allein leichter wird. Es wird leichter, wenn du anfängst. Das ist die Erfahrung aus dem Coaching für Führungsfrauen immer wieder: Der erste Schritt kostet am meisten – und bringt am meisten.
Erkennst du dich in Manuelas Geschichte?
Wenn du weißt, was es bedeutet, als Frau zwischen „zu viel" und „zu wenig" gefangen zu sein – dann ist das kein Charaktermangel. Es ist ein Muster. Und wer die innere Haltung als Führungskraft wirklich verändern will, braucht keine Techniken. Sondern einen anderen Ausgangspunkt.
Wie das für dich konkret aussehen könnte, erkläre ich auf dieser Seite: